Jahreshauptversammlung 2018 – Feuerwehr für wachsende Aufgaben gut aufgestellt

„Mehr Einsätze, zehn Prozent Mitgliederzuwachs, mehr als 2.900 Stunden in die Ausbildung investiert und viele spannende Projekte für 2018“ – so könnte man die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich zusammenfassen

 

Traditionell führt die Nörvenicher Feuerwehr immer Anfang März ihre Jahreshauptversammlung durch. Der Leiter der Feuerwehr Nörvenich, Oliver Hartlieb und Bürgermeister Dr. Timo Czech konnten in diesem Jahr so viele Feuerwehrfrauen und -männer in der Nörvenicher Neffeltalhalle begrüßen, wie selten zuvor. Außerdem waren viele Ehrengäste aus Verwaltung, Politik und von benachbarten Hilfsorganisationen der Einladung gefolgt.

 

In seinem Jahresbericht fasste Oliver Hartlieb dabei die Meilensteine der Feuerwehrarbeit in 2017 zusammen. Erfreulich: Der Personalbestand in der aktiven Wehr stieg von 2016 (272 Feuerwehrleute) um mehr als zehn Prozent auf 291 Feuerwehrleute in 2017.

Ebenso steigende Tendenzen gibt es bei den Einsatzzahlen. Knapp 90-mal hieß es im vergangenen Jahr ‚Einsatz für die Feuerwehr Nörvenich‘. Hier mussten die Wehrleute 25-mal zu Brandbekämpfungen und 31-mal zu technischen Hilfeleistungen ausrücken.

 

„Damit setzt sich der Trend zu steigenden Einsatzzahlen, den wir bereits in den vergangenen Jahren feststellen konnten, auch 2017 weiter fort“, so Hartlieb.

Bürgermeister Dr. Timo Czech lobte bei seiner Reflektion des vergangenen Jahres die Arbeit und Weiterentwicklung der Feuerwehr: „Es macht die Summe der Talente aus, die hier in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv sind. Ich bin stolz auf unsere Feuerwehr, deren Leistungen und Konzepte mittlerweile überregional anerkannt und beachtet werden“, so der Bürgermeister.

“Auch die Einführung eines zentralen Gerätewartkonzeptes für die Gesamtfeuerwehr Nörvenich habe sich bewährt. „Durch die zuverlässige Arbeit der beiden Gerätewarte konnten schon erhebliche Kosten eingespart werden“, so Czech.

 

Und: Der Verwaltungschef hatte auch gute Nachrichten für die Wehr. Im nächsten Jahr soll ein neues Fahrzeug ausgeschrieben werden und auch für den Neubau eines Feuerwehrstandortes in der Ortschaft Rath gab es von Verwaltung und Gemeinderat grünes Licht.

 

Insgesamt investierten die Nörvenicher Wehrleute im vergangenen Jahr mehr als 3.000 Stunden in Aus- und Weiterbildung – vor allem bei Lehrgängen am Feuerschutztechnischen Zentrum in Stockheim oder im Institut der Feuerwehr NRW in Münster.

 

Oliver Hartlieb gab schließlich noch einen Ausblick auf weitere wichtige Projekte in 2018: „So wollen wir unsere Öffentlichkeitsarbeit weiter intensivieren, insbesondere durch ein interkommunales Projekt der Feuerwehren der Zülpicher Börde. Zudem steht in Nörvenich die Gründung einer Kinderfeuerwehr kurz bevor.

 

Deutlich wurde auf der Versammlung allerdings auch, dass es noch einige „Baustellen“  bei der Fortentwicklung der Feuerwehr  gibt, die am Rande auch kritisch diskutiert wurden. Darunter die Frage, wie kleinere Löscheinheiten künftig effizient in das Gesamtkonzept der Feuerwehr integriert und welche Leistungsanforderungen grundsätzlich an kleinere Einheiten gestellt werden, um den steigenden Anforderungen an die Feuerwehr und der anspruchsvoller werdenden Brandschutz- und Rettungstechnik gerecht zu werden.

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