Archiv der Kategorie: Neues aus der Wehr

Jahreshauptversammlung 2018 – Feuerwehr für wachsende Aufgaben gut aufgestellt

„Mehr Einsätze, zehn Prozent Mitgliederzuwachs, mehr als 2.900 Stunden in die Ausbildung investiert und viele spannende Projekte für 2018“ – so könnte man die wichtigsten Ergebnisse der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich zusammenfassen

 

Traditionell führt die Nörvenicher Feuerwehr immer Anfang März ihre Jahreshauptversammlung durch. Der Leiter der Feuerwehr Nörvenich, Oliver Hartlieb und Bürgermeister Dr. Timo Czech konnten in diesem Jahr so viele Feuerwehrfrauen und -männer in der Nörvenicher Neffeltalhalle begrüßen, wie selten zuvor. Außerdem waren viele Ehrengäste aus Verwaltung, Politik und von benachbarten Hilfsorganisationen der Einladung gefolgt.

 

In seinem Jahresbericht fasste Oliver Hartlieb dabei die Meilensteine der Feuerwehrarbeit in 2017 zusammen. Erfreulich: Der Personalbestand in der aktiven Wehr stieg von 2016 (272 Feuerwehrleute) um mehr als zehn Prozent auf 291 Feuerwehrleute in 2017.

Ebenso steigende Tendenzen gibt es bei den Einsatzzahlen. Knapp 90-mal hieß es im vergangenen Jahr ‚Einsatz für die Feuerwehr Nörvenich‘. Hier mussten die Wehrleute 25-mal zu Brandbekämpfungen und 31-mal zu technischen Hilfeleistungen ausrücken.

 

„Damit setzt sich der Trend zu steigenden Einsatzzahlen, den wir bereits in den vergangenen Jahren feststellen konnten, auch 2017 weiter fort“, so Hartlieb.

Bürgermeister Dr. Timo Czech lobte bei seiner Reflektion des vergangenen Jahres die Arbeit und Weiterentwicklung der Feuerwehr: „Es macht die Summe der Talente aus, die hier in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv sind. Ich bin stolz auf unsere Feuerwehr, deren Leistungen und Konzepte mittlerweile überregional anerkannt und beachtet werden“, so der Bürgermeister.

“Auch die Einführung eines zentralen Gerätewartkonzeptes für die Gesamtfeuerwehr Nörvenich habe sich bewährt. „Durch die zuverlässige Arbeit der beiden Gerätewarte konnten schon erhebliche Kosten eingespart werden“, so Czech.

 

Und: Der Verwaltungschef hatte auch gute Nachrichten für die Wehr. Im nächsten Jahr soll ein neues Fahrzeug ausgeschrieben werden und auch für den Neubau eines Feuerwehrstandortes in der Ortschaft Rath gab es von Verwaltung und Gemeinderat grünes Licht.

 

Insgesamt investierten die Nörvenicher Wehrleute im vergangenen Jahr mehr als 3.000 Stunden in Aus- und Weiterbildung – vor allem bei Lehrgängen am Feuerschutztechnischen Zentrum in Stockheim oder im Institut der Feuerwehr NRW in Münster.

 

Oliver Hartlieb gab schließlich noch einen Ausblick auf weitere wichtige Projekte in 2018: „So wollen wir unsere Öffentlichkeitsarbeit weiter intensivieren, insbesondere durch ein interkommunales Projekt der Feuerwehren der Zülpicher Börde. Zudem steht in Nörvenich die Gründung einer Kinderfeuerwehr kurz bevor.

 

Deutlich wurde auf der Versammlung allerdings auch, dass es noch einige „Baustellen“  bei der Fortentwicklung der Feuerwehr  gibt, die am Rande auch kritisch diskutiert wurden. Darunter die Frage, wie kleinere Löscheinheiten künftig effizient in das Gesamtkonzept der Feuerwehr integriert und welche Leistungsanforderungen grundsätzlich an kleinere Einheiten gestellt werden, um den steigenden Anforderungen an die Feuerwehr und der anspruchsvoller werdenden Brandschutz- und Rettungstechnik gerecht zu werden.

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MLF on Tour in Knapsack

Brandbekämpfung in Müllverbrennungsanlage geprobt

Der Chemiepark Knapsack gehört mit mehr als 2.200 Beschäftigten und einer Fläche von 180 Hektar zu den wichtigsten Chemiestandorten in unserer Region. Namhafte Unternehmen wie z. B. Bayer, Clariant oder EEW haben dort Produktionsstandorte. Für die Sicherheit im Chemiepark sorgt die InfraServ, die u. a. auch die dortige Werkfeuerwehr betreibt.

Gemeinsam mit den Feuerwehrleuten der Werkfeuerwehr stand für die Löschgruppe Nörvenich Ende Juni eine nicht alltägliche Übung auf dem Programm. Die Verantwortlichen der Werkfeuerwehr informierten sich vor allem über das neue Druckluftschaumsystem im MLF, welches zurzeit in Nörvenich in Erprobung ist. Dies vor allem aufgrund der besonderen Brandgefahren die in der EEW Müllverbrennungsanlage herrschen. EEW betreibt im Chemiepark ein Ersatzbrennstoffkraftwerk. Hier werden jährlich bis zu 300.000 Tonnen Ersatzbrennstoffe, vor allem Müll, thermisch verwertet. Die entstehende Energie wird in Form von Strom und Prozessdampf innerhalb des Chemieparks verwertet.

In den großen Vorratsbunkern besteht erhebliche Brandgefahr, oft durch von außen eingetragene Glutnester oder das im Silo entstehende Methangas.

Im Rahmen der Übung überprüften wir bereits Hochdruckschaum, welches hier ein ergänzendes und geeignetes Löschmittel ist. Anschließend stand eine Besichtigung der EEW Müllverbrennungsanlage auf dem Programm.

Gemeinsam mit dem Löschzug der Werkfeuerwehr wurde ein Löschangriff im Vorratssilo vorgenommen. Hierbei kam aus zwei Rohren Druckluftschaum zum Einsatz, der sich auch hier vor allem aufgrund der hohen Wurfweite und Konsistenz als geeignetes Löschmittel erwies.

Hier ein paar Bildimpressionen.

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Bericht zur Veranstaltung Wie löscht die Feuerwehr in Zukunft?

Um 7:30 Uhr trafen sich die Kameraden im Gerätehaus in Nörvenich um alles für ein sehr lehrreiches Ereignis vorzubereiten:
Im Rahmen der Fahrzeugerprobung im „Projekt Feuerwehrensache“ wurde uns für diesen Tag eine feststoffbefeuerte Brandsimulationsanlage (kurz: BSA) an der alten Hauptschule Nörvenich zur Verfügung gestellt.
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Hier konnten die Atemschutzgeräteträger der gesamten Gemeindefeuerwehr Nörvenich das Vorgehen in einem Wohnungsbrand und das Verhalten bei einer Rauchgasdurchzündung (Flashover) üben. Nebenbei wurde auch die Wirkung von verschiedenen Löschmitteln (Schaum, Netzmittel und Wasser), die das Mittlere Löschfahrzeug (MLF) zum Einsatz bringen kann, getestet.

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Wie löscht die Feuerwehr in Zukunft?

Feuerwehr Nörvenich nimmt an einem Pilotprojekt teil, in den innovative Fahrzeugtechniken   im Feuerwehralltag überprüft werden 

Präsentation im Rahmen einer Realbrand-Ausbildung
am Samstag, den 14. Mai 2016  13.00 – 15.00 Uhr
auf dem Schulhof der ehemaligen Hauptschule Nörvenich

landesweit stehen vor allem die Freiwilligen Feuerwehren vor großen Herausforderungen. Mit immer weniger Personal, vor allem tagsüber, gilt es, immer komplexere Einsätze – sei es bei WP_20160428_16_40_01_Pro2Verkehrsunfällen, aber vor allem auch bei Bränden – zu bewältigen. Durch neue Baustoffe, beispielsweise in Niedrigenergiehäusern oder mit zunehmendem Einsatz von Kunststoff, haben sich auch die Gefahren der Brandbekämpfung verändert. Hierzu zählt insbesondere die rasant gestiegene Gefahr der Explosion von Rauchgasen.

Im Rahmen eines Pilotprojektes des Landes NRW in Zusammenarbeit mit dem Verband der Feuerwehren NRW werden jetzt Konzepte für neue Feuerwehrfahrzeuge und neue Löschtechniken von Feuerwehren unter Praxisbedingungen getestet.

Eines dieser innovativen Fahrzeugkonzepte ist zurzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich im Einsatz. Dabei handelt es sich um ein kompaktes mittleres Löschfahrzeug, welches von Grund auf auf die neuen Herausforderungen konzipiert wurde – und vor allem mit weniger Personal auskommen soll.

Haben Sie Interesse, das innovative Fahrzeugkonzept einmal kennenzulernen?

– Dann laden wir Sie recht herzlich ein. Schauen Sie bei uns vorbei.

Am Samstag 14.05.2015 findet auf dem Gelände des ehemaligen Schulhofes der Hauptschule Nörvenich eine sogenannte Realbrand-Ausbildung statt. Unsere Feuerwehrleute trainieren dabei den Einsatz von Hochdruckschaum in einem Brandcontainer unter realistischen Bedingungen. Schauen Sie doch einfach einmal vorbei. Wir würden uns sehr freuen.

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ENJOY FIRE FIGHTING – „Aufgepasst und Hergeschaut“

ENJOY FIRE FIGHTING – „Aufgepasst und Hergeschaut“

Am Samstag den 09.04.2016 veranstaltet die Jugendfeuerwehr Nörvenich einen Aktionstag auf dem Gummiplatz an der Sporthalle in Nörvenich. Zwischen 12 und 14 Uhr zeigen euch die Jugendlichen was es heißt bei der JUGENDFEUERWEHR NÖRVENICH dabei zu sein. Seht wie die Jugendlichen mit Technischen Geräten Lasten bewegen oder bei einem Löschangriff jede Menge Spaß miteinander haben werden.

Alle Jugendlichen aus der Gemeinde Nörvenich sind eingeladen sich am 09. April 2016 ein Bild der Teamarbeit und den Umgang mit moderner Technik anzuschauen.

ENJOY FIRE FIGHTING – Macht mit in der Jugendfeuerwehr Nörvenich!

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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich zeigte beachtliche Arbeit der ehrenamtlichen Helfer

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich zeigte beachtliche Arbeit der ehrenamtlichen Helfer

Ein besonderer Dank an die ehrenamtlich tätigen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr durch den Bürgermeister Dr. Timo Czech durchzog die diesjährige Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich am 11. März 2016.

Neben Punkten wie die notwendige Instandhaltung von Feuerwehrgerätehäusern, bei der man sich nicht hinter knappen Finanzen verstecken darf wie Bürgermeister Czech mitteilte, oder der im Sommer 2016 geplanten Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes, zeige sich die Wichtigkeit der Feuerwehr für die Gemeinde beispielsweise darin, dass durch eine ebenfalls in diesem Jahr noch zu errichtende Stabsstelle im Rathaus alle Anliegen der Feuerwehr direkt an den Bürgermeister berichtet werden sollen. Hierdurch soll nicht nur die Priorität der Feuerwehr für Rat und Verwaltung aufgezeigt, sondern auch eine direktere Zusammenarbeit zwischen allen Organen und Gremien gewährleistet werden.

Im Rückblick auf das vergangene Jahr zeigte Oliver Hartlieb als Leiter der Feuerwehr die Bewältigung von vielen Herausforderungen. Neben einer völlig überarbeiteten Alarm- und Ausrückeordnung im Februar 2015, welche sich bereits oft bewährt hat aber auch eine völlig neue Struktur bei den Löschzügen und den Löschruppen mit sich zog, waren mit dem Einzug des Digitalfunks und dem damit notwendigen Umbau von fast allen Einsatzfahrzeugen oder der umfangreichen Einführung einer neuen Verwaltungssoftware für die Feuerwehr nur einige genannt. Erfreut konnte man auch auf die Indienststellung des neuen HLF (Hilfeleistungslöschfahrzeug) in Eschweiler über Feld im Frühjahr oder aber auch auf den schnellen Ersatz des Rüstsatzes in Nörvenich, welcher ohne die unkomplizierte Abwicklung durch Rat und Verwaltung nicht möglich gewesen wäre, zurückblicken. Weitere aktuelle Themen wie die Tagesverfügbarkeit von Einsatzkräften, Nachwuchswerbung und die Führerscheinproblematik bei der Feuerwehr stehen bei der Wehrleitung weiterhin im Mittelpunkt.

Auch die im letzten Jahr angefallenen Feuerwehreinsätze, zu denen neben einem Großbrand im Mai in Eschweiler über Feld weitere fünf Mittelbrände und 13 Kleinbrände zählten, wurden mit ihren Besonderheiten belichtet und aufgezeigt. So musste die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nörvenich insgesamt zu über 60 Einsätzen ausrücken, wobei die Hälfte im Bereich der Technischen Hilfeleistung durch Verkehrsunfälle, Menschen oder Tiere in Notlagen oder Sturmschäden angesiedelt war, ein Drittel der Brandbekämpfung diente und neun ABC-Einsätze in Form von Ölspuren abgeleistet wurden. Auch wurde drei Mal überörtliche Hilfe geleistet. Insgesamt musste und konnte die hiesige Feuerwehr 16 Menschen aus ihren Notlagen oder bei Bränden retten.

Im Bereich Ausbildung konnte auf eine hohe Anzahl an Teilnehmern bei der Truppmannausbildung auf Gemeindeebene, aber auch bei weiterführenden Lehrgängen auf Kreisebene zurückgeblickt werden. Zudem konnten viele führungs- und funktionsgebundene Lehrgänge bei dem auf Landesebene wirkenden Institut der Feuerwehr in Münster erfolgreich durch die ehrenamtlich tätigen Mitglieder absolviert werden, wodurch zahlreiche Beförderungen und Ernennungen durch den Leiter der Feuerwehr vollzogen werden konnten.

Auch die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr zog ein positives Resümee für das vergangene Jahr. So konnte erneut ein Jugendfeuerwehrzeltlager auf Gemeindeebene mit allen Jugendlichen veranstaltet werden und neben der Abnahme der Jugendflamme haben alleine neun Jugendliche die Leistungsspange der Jugendfeuerwehr als höchstmögliche Auszeichnung erhalten. Natürlich hielten die weitreichenden Freizeitaktivitäten auch im Jahre 2015 Einzug und gaben eine abwechslungsreiche Jugendarbeit wider.

Stellvertretend für den Innenminister des Landes NRW wurden durch den Bürgermeister Dr. Czech die Kameraden Marcel Godesberg, Oliver Hartlieb, Georg Hecker, Andreas Knops und Martin Richarz mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW in Silber für eine 25-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Die Ehrung durch das Feuerwehrabzeichen des Landes NRW in Gold für eine 35-jährige Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr durfte Herr Dr. Timo  Czech diesjährig an den Kameraden Albert Koll überreichen.

Bereits mit den Grußworten teilte Bürgermeister Dr. Czech allen freiwillig tätigenden seinen außerordentlichen Dank mit, doch zum Abschluss der Jahreshauptversammlung ließ es sich der Bürgermeister nicht nehmen, die Wertschätzung der Feuerwehr besonders anzuerkennen und servierte allen persönlich nicht nur einen kleinen Imbiss, sondern überreichte im Namen seines Amtes, des Rates und der Verwaltung und im Namen aller Bürgerinnen und Bürger ein Wandschild, was die Dankbarkeit und Anerkennung für die erbrachten Leistungen zum Schutz und Wohle der Bevölkerung anerkennen soll und im Eingangsbereich der Neffeltalhalle aufgehangen hiervon dauerhaft Zeugnis geben soll. Die so überraschend hervorgebrachte Wertschätzung ihrer Arbeit zollten die Anwesenden mit einem Applaus, welcher in vergangenen Jahren noch nie so zu vernehmen war.

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42-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Oberbolheim vom 23.-25.10.2015

Die Jugendfeuerwehr Oberbolheim veranstaltet am Wochenende vom 23.10.2015 bis zum 25.10.2015 ihr diesjähriges großes Übungswochenende. Die Jugendlichen kommen mit Schlafsachen, Ausrüstung und viel Energie an diesem Wochenende in das Feuerwehrgerätehaus, um dort den Einsatzdienst einer Berufsfeuerwehr nachzustellen.

Es wird eine Zeit mit gemeinsamen Unterrichten, Spielen und kleinen Ausbildungsdiensten sein. Die Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen, Freizeit wird gemeinsam verbracht, es wird im Feuerwehrhaus geschlafen und all das wird in unregelmäßigen Abständen durch eingespielte Einsätze unterbrochen.

Wundern Sie sich daher bitte nicht wenn es an diesem Wochenende ein größeres Aufkommen von Feuerwehrfahrzeugen im Gemeindegebiet gibt. Diese Aktion soll die Ausbildung der Jugendliche fördern und damit auf lange Sicht die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Nörvenich gewährleisten.

Ihre Jugendfeuerwehr Oberbolheim

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Jugendfeuerwehr Rath fährt durch die Steppen Südafrikas

Im Rahmen eines Angebotes des „Verband der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen“ bot der Safaripark Stukenbrock am Wochenende des 22.08.2015 für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren in NRW gegen Vorlage ihres Dienstausweises einen um 50% reduzierten Eintrittspreis an.

So machten sich die Jugendlichen mit ihren Jugendbetreuern der Jugendfeuerwehr Rath früh morgens auf den Weg nach Schloss Holte-Stukenbrock bei Bielefeld, um im Gehege der weißen Tiger und Löwen die Ersten zu sein. Das besondere Highlight bot sich im Safaripark, da wir mit dem eigenen Feuerwehrfahrzeug durch das Territorium der Raubkatzen fahren durften, sodass Bilder aus nächster Nähe von den gefährlichen Raubkatzen entstanden.

Eine weitere Aktion des Parks war ein Hochseilgarten über das Geparden-Gehege. Mit viel Mut und gegenseitiger Unterstützung der Jugendlichen untereinander absolvierte jeder den Parcours um später stolz davon erzählen zu können. Getreu dem Motto – Gemeinsam sind wir stark.

Am Nachmittag verteilte sich die Gruppe im Freizeitpark um die zahlreichen Wasserbahnen, Achterbahnen und Shows an einem der letzten Sommertage bei warmen 30° Grad zu genießen.

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Tag der offenen Tür bei der Löscheinheit Nörvenich war ein voller Erfolg

Am Sonntag, den 09. August veranstaltete der Förderverein der Löscheinheit Nörvenich einen Tag der offenen Tür. Von 11 bis 18 Uhr konnten die Besucher einen Blick vor- und hinter die Kulissen der Feuerwehr werfen. Neben einer Fahrzeugausstellung war auch ein Brandhaus, in dem diverse Brände und Auslöseverhalten von Rauchmeldern simuliert wurden, ausgestellt. Großer Andrang herrschte auch bei der umworbenen Rettungskartenaktion. Hier erhielten die Besucher kostenlose Ausdrucke mit besonderen Hinweisen für Einsatzkräfte zu Ihren persönlichen Fahrzeugen. Für die kleinen Besucher stand neben einer Feuerwehr-Hüpfburg auch der Spieleanhänger des Kreises Düren zur Verfügung.

Bei Imbiss, Cafeteria und kühlen Getränken konnte die Nörvenicher Bevölkerung auch in vielen persönlichen Gesprächen mit den Feuerwehrangehörigen tiefe Einblicke in das Ehrenamt der Feuerwehr erlangen.

Höhepunkt der Veranstaltung war eine Löschübung, ausgerichtet durch die Jugendfeuerwehr der Löscheinheit Oberbolheim, sowie eine technische Rettung, vorgeführt durch die Einsatzabteilung der Löscheinheiten Nörvenich und Oberbolheim, an einem „verunfallten“ PKW. Einige Besucher zögerten nach der Schauübung nicht lange, als sich die Möglichkeit bot, einmal selbst mit dem hydraulischen Rettungsgerät in Feuerwehrschutzausrüstung verschiedene Schneid- und Spreizversuche an einem dafür präparierten PKW auszuprobieren.

Der Förderverein der Löscheinheit Nörvenich bedankt sich bei allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden aus der Gemeinde Nörvenich, Vettweiß und Merzenich für Ihre entgegengebrachte Hilfe bei dem gelungenen Fest. Ebenso bedankt sich der Förderverein bei allen Ortsvereinen und der Nörvenicher Bevölkerung, die der Löscheinheit Nörvenich durch ihren Besuch gezeigt haben, dass das Ehrenamt der Feuerwehr in der Gemeinde einen sehr hohen Stellenwert genießt. DANKE!

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Feuerwehr Nörvenich erhält vom Land NRW Zusage für Fahrzeugerprobung

Die Freiwilligen Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen sehen sich heute mit einigen Änderungen konfrontiert. Zur Stärkung des Ehrenamtes und zur weiteren Begeisterung der Menschen für die Freiwillige Feuerwehr wurde vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW (MIK NRW) und dem Verband der Feuerwehren in NRW e. V. (VdF NRW) im Jahre 2012 das Projekt „Feuerwehrensache“ gestartet. Innerhalb dieses Projektes wurde, auch um den technischen Weiterentwicklungen zu begegnen, ein Pilotprojekt „Fahrzeugtechnik“ ins Leben gerufen, um welches sich die Freiwillige Feuerwehr Nörvenich Ende 2014 bewarb.

In ländlichen Gebieten wie der Gemeinde Nörvenich reichte vor ein paar Jahrzehnten noch ein Tragkraftspritzenfahrzeug zur Brandbekämpfung. Alsbald wurde dies bereits durch ein LF 8 (Löschfahrzeug) ersetzt. Nicht selten führt die Folgebeschaffung zu einem (H)LF 10, welches von seiner Größe und der genormten Ausstattung eher dem damaligen LF 16 entspricht. In der heutigen Zeit muss hierdurch immer weniger Personal jedoch immer mehr Technik bedienen und die Anschaffungskosten von neuen Fahrzeugen, die oftmals und notwendiger Weise in den letzten Jahrzehnten wie vorgenannt immer größer werden, liegen wesentlich höher als das bisher eingesetzte Einsatzfahrzeug.

Anfang August 2015 erhielt die Freiwillige Feuerwehr nunmehr die Zusage, ein sogenanntes „MLF“, d. h. ein Mittleres Löschfahrzeug, im Rahmen des Pilotprojektes mit wissenschaftlicher Begleitung zu erproben. Das Fahrzeug entspricht genau den Anforderungen, die auf ein neu einzusetzendes Erstangriffsfahrzeug zutreffen:

  • moderne und motivierende Technik, die bezahlbar bleibt
  • in der Aus- und Fortbildung kann praxisnäher (mit einer Staffel) geschult werden
  • bei 80 % der Einsätze (Kleinbrände/Ölspurbeseitigung/Türöffnungen/Unwettereinsätze) eine eigenständige Abarbeitung mit der Einheit möglich
  • so viel Technik wie nötig, aber so wenig Technik wie möglich
  • Ausrüstung ermöglicht eine sicher durchführbare Menschenrettung im Innenangriff durch sechs Einsatzkräfte
  • angemessene Technik kann besser ausgebildet werden und führt zu einem gezielteren Einsatz

 

MLF_04Noch in diesem Jahr erhält die Freiwillige Feuerwehr Nörvenich das obige Erprobungsfahrzeug für ca. 16 Wochen zur Verfügung gestellt und wird es bei Einsätzen nutzen. Hierfür werden bald acht Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nörvenich zu einer speziellen Schulung zum Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IDF) aufbrechen, um in die technischen Gegebenheiten des Fahrzeugs und der Ausrüstung eingewiesen zu werden und um dieses Wissen an alle Beteiligten in Nörvenich als Multiplikator weitergeben zu können.

Wenn dieses MLF in der Praxis allen notwendigen Erfordernissen gerecht wird kann bei zukünftigen Beschaffungsüberlegungen auf die wichtigen Erkenntnisse zurückgegriffen und auch so durch die Freiwillige Feuerwehr bei der angespannten Haushaltslage der Gemeinde Nörvenich ein entscheidender Beitrag geleistet werden.

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